Selbsthilfe-Werkstatt
In einer Selbsthilfe-Werkstatt schraubst du selbst. Du bekommst Montageständer, Spezialwerkzeug und im Regelfall jemanden, der dir über die Schulter schaut - bezahlt wird mit Beitrag, Spende oder Stundensatz.
269 Betriebe sind bundesweit erfasst. In 21 Orten sind es mindestens 3 - diese Orte stehen unten.
Wie das abläuft
Die meisten dieser Werkstätten werden von Vereinen oder Initiativen getragen und haben an wenigen Abenden pro Woche offen. Du bringst dein Rad mit, suchst dir einen Platz und arbeitest selbst; Ersatzteile gibt es oft aus einem Gebrauchtteilelager.
Was du dort gut selbst machst
Schlauch und Mantel wechseln, Bremsbeläge tauschen, Schaltung einstellen, Kette wechseln, Laufrad zentrieren. Das sind genau die Arbeiten, bei denen das Werkzeug teurer ist als der Handgriff schwierig.
Wo die Grenze liegt
Hydraulikbremsen entlüften, Gabelservice, Einpressen von Lagern und alles am E-Bike-Antrieb gehören in eine Fachwerkstatt. Bei sicherheitsrelevanten Teilen gilt: im Zweifel machen lassen.
Selbsthilfe-Werkstatt nach Ort
Orte mit mindestens 3 Betrieben, sortiert nach Bestand. Die Zahl steht jeweils daneben.
Häufige Fragen zu Selbsthilfe-Werkstatt
- Was kostet eine Selbsthilfe-Werkstatt?
- Üblich sind ein kleiner Stundenbeitrag, eine Spende oder eine Vereinsmitgliedschaft; Material zahlst du extra. Günstiger als eine Werkstatt ist es fast immer, dafür kostet es deine Zeit.
- Brauche ich Vorkenntnisse?
- Nein. Genau dafür gibt es die Betreuung vor Ort. Sag beim Ankommen, dass es dein erstes Mal ist - üblicherweise zeigt dir jemand den ersten Handgriff und lässt dich dann machen.